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Garten- und Landschaftsbau
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Rasenbewässerung Rollrasen

Rasenneuanlage mit Rollrasen und Rasenbewässerung
Rasenbewässerung, Rollrasen Kaarst Neuss Mönchengladbach
Rasenneuanlage mit Rollrasen und Rasenbewässerung.
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  • anlegen,
  • düngen und
  • wässern


Video: Rasen anlegen, wässern, düngen. Rasenneuanlage mit Rollrasen oder per Aussaat von ZIMMERMANN-GARTEN
Rasenneuanlage per Aussaat oder mit Rollrasen - Einzelthemen
ZIMMERMANN-GARTEN Kaarst Neuss befaßt sich intensiv mit der Rasenbewässerung.
Vor der Leitungsverlegung für die Bewässerung sollte abgewogen sein,
  • ob nur die Leitungsgräben mit Rollrasen wieder verschlossen werden
  • oder eine Rasenneuanlage bevorzugt wird.

Was bei der Rasenneuanlage per Aussaat oder mit Rollrasen beachtet werden muss,
gliedert sich in die Einzelthemen:

  • Rasen anlegen - eine Analyse der Bodenverhältnisse und eine Ermittlung der zukünftigen Nutzung der Rasenfläche weisen das Konzept der Rasenneuanlage.
  • Rasen wässern - mit einer optimierten Rasenbewässerung wird vitales Gras kultiviert.
  • Rasen düngen - ein gut genährter Rasen kann sich besser entwickeln.
  • Rasen und Boden - der Boden soll Wasser aufnehmen und speichern.

Rasenneuanlage
Rasenbewässerung
Bodenverhältnisse
perfekter Schnitt
Beratung vor Ort
Rasendünger
Rasen anlegen
Rasen anlegen kann nicht jeder.

Leider ist es, wie so oft im Leben, auch eine Kostenfrage.
Eine hochwertige Rasenneuanlage ist eben mehr als nur Rollrasen zu verlegen.

Wie bei den meisten Sachverhalten erfordert auch eine Rasenneuanlage
  • eine gründliche Status-Analyse,
  • eine zielorientierte Bedarfs-Formulierung und
  • das definierte Ziel-Konzept.

Eine Ausgangssituation mit extremem Beikräuterbesatz wie Klee erfordert intensivere Rasenbau-Schritte als der Wandel einer Zierrasen-Fläche in eine Liegewiese oder einen Spielrasen.

Beim Wunsch nach einem sofortigen Ergebnis der Rasenerneuerung kommt man nicht vorbei am Rollrasen.
Es werden in der Regel zweijährige oder dreijährige Rasensoden verwendet.
Sie sparen sich also mit einer neuen Rasenfläche aus verlegtem Rollrasen zwei bis drei Jahre Arbeit und Geduld gegenüber einer Aussaat.
   


Manchmal bietet eine Rasensaat Vorteile.

Wenn genügend Zeit gegeben ist, und Bauherrin und Bauherr entspannt genug sind, kann eine Rasenaussaat eine günstige Variante zum Fertigrasen sein.
Besonders in absonnigen oder eher dunklen Gartensituationen kann der kostspielige Einsatz von Rollrasen bisweilen nicht das geforderte Erscheinungsbild eines Englischen Rasen oder die Erwartung des Gartenbesitzers genügend erfüllen.
Eine mehrfache Nachsaat mit einer Schattenrasenmischung kann hier den gewünschten Rasenteppich wahrscheinlich entstehen lassen.
Eine mehrfache Rasensaat wird hier erwähnt, da in der Keimzeit des gestreuten Rasensamen eventuelle Ereignisse wie wolkenbruchähnliche Platzregen den angestrebten Werdegang der jungen Graspflänzchen negativ beeinflussen können. Wenn so ein Regenguss auf eine etwas weiche Saatfläche prasselt, läuft der Rasensamen in den entstehenden Pfützen zusammen und fehlt sofort an anderer Stelle.
Eie Rasenansaatfläche ist normaler Weise auch kein antiseptischer Kontrollbereich.
Es keimen also auch Samen von Beikräutern, was früher schlicht Unkraut hieß.

Wie in unserem politischen Leben können auch hier im Gartenbau "Probleme" nicht durch Umbenennung in die Nicht-Existenz verbannt werden.

Der erfahrene Landschaftsgärtner wundert sich also weniger darüber, an der perfekten Rasenneuanlage mit mehreren Arbeitsschritten an mehreren Arbeitstagen beschäftigt zu sein.
Bei der Rasenneuanlage in dunkleren Zonen empfiehlt ZIMMERMANN-GARTEN
zum Beispiel folgende Rasenmischung:
  • 10 % Lolium perenne COLETTA
  • 10 % Lolium perenne DICKENS
  • 45 % Lolium perenne ESQUIRE
  •  5 % Festuca rubra commutata CALLIOPE
  • 10 % Festuca rubra rubra DIPPER
  • 10 % Festuca rubra trichophylla PINAFORE
  •  7 % Poa pratensis MIRACLE
  •  3 % Poa supina SUPRANOVA

Gerade die Verwendung von Poa supina kann in schattigen Lagen das Rezept der Rasenneuanlage verbessern.

Zur Status-Analyse der vorgefundenen Gartensituation gehören
  • die Einteilung der Lichtsituation: sonnig - nicht sonnig - schattig - dunkel
  • die Bewertung der Wasserhaltefähigkeit des Bodens (mehr dazu unter Boden)
  • die Beurteilung von Unkrautbesatz
  • der Ernährungszustand der Rasenfläche ( mehr dazu unter Düngung)

Vielfach kommt es auch auf die spätere Nutzung an, welche Maßnahmen nötig sein können.
Ein wesentliche Veränderung der Rasenbewirtschaftung entsteht allein schon durch die verbesserte Beregnung der Rasenfläche.
Die von ZIMMERMANN-GARTEN installierten Rasenbewässerungen können je nach Bodenstruktur eine beschleunigte Zersetzung organischer Bodenbestandteile bewirken.
Dadurch entsteht ein leicht erhöhter Stickstoffbedarf, der bei der Bemessung der Düngemenge berücksichtigt werden muss.
Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass die intensivere Rasenbewässerung ein Auswaschen der Nährstoffe und damit ein Ableiten in tiefere Bodenschichten zeigen kann.

Wenn hier von der Berücksichtigung der späteren Rasennutzung gesprochen wird, ist in der Regel der Wunsch und die Erwartung der Gartenbesitzer gemeint.
Immer öfter wird ZIMMERMANN-GARTEN ermuntert, verbesserte Rasenflächen für höchste Ansprüche anzulegen.
Daraus ergeben sich dann Bedarfs-Formulierung und das konsequente Ziel-Konzept
Immer im Zusammenhang einer neuen Bewässerungsanlage.
Golfplatzähnliche Bedingungen können durchaus mit einer ernsthaften Bodenverbesserung geschaffen werden.
Geignete Werkzeuge sind hier neben Kreativität und Akribie sehr hilfreich.


Beratung vor Ort
Rasen wässern
Rasen wässern

Bei Einsatz einer Rasenbewässerung entsteht eine verbesserte Wasserversorgung der Rasenpflanzen durch die gleichmäßigere Beregnung.
ZIMMERMANN-GARTEN wählt die Bewässerungszeiten nach persönlicher Prüfung und Einschätzung der Gesamtsituation, eher nicht mit Sensoren.
Dabei wird der Pflanze grundsätzlich nur so viel Wasser gegeben, dass sie die im Wasser gelösten Nährsalze aufnehmen kann.
Bei der automatisierten Rasenbewässerung steht das Agieren und nicht das Reagieren im Konzept.
Wir können Pflanzen bis zu einem gewissen Grad erziehen.
Oder nennen wir es besser "konditionieren".
Durch geschickte Portionierung der Wassergaben kann die Pflanze zu intensivem Wurzelwachstum angeregt werden.
Es wird mit der gezielten Wassergabe Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.

Wenn gegen 15:00 Uhr die Sonne auf das Gras brennt, lesen wir am Thermometer vielleicht 40°C ab.
Auf der Grashalm-Oberfläche können sich jedoch Temperaturen bis 70°C entwickeln.
Hat die Graspflanze dann keine ausreichend tiefen Wurzeln bis in die noch feuchten Bodenzonen, müßte ihr in dieser Not geholfen werden.

Das geht aber nicht.
Bis der Kühlungsprozess durch eine nachmittägliche Beregnung eingeleitet würde, wären die feinen Halme bereits dem Lupeneffekt (Brennglas) der Wassertropfen zu Opfern geworden.

Sinnvoller als die Verwöhnung ist es, die Gräser dahin zu bringen, mit ihren bitte tieferen Wurzeln das von uns früh morgens aufgefüllte Wasser-Reservoir zu erreichen.
Grundsätzlich ist der Wasserbedarf einer Rasenfläche abhängig von der Bodensituation (dichter Lehm oder durchlässiger Schluff), der Wetterlage und der Topographie (Sonne, Böschung).
Eine Rasenfläche mit nur kurzen Wurzeln ist anfälliger für Krankheiten und kann kurzfristige Trockenperioden nur schlecht überstehen.
Ein Übermaß an Wasser ist allerdings auch schädlich für das Gras.
Pfützenbildung ist ein Anzeichen von Staunässe.
Wurzeln werden hier faulen.

Die günstigste Zeit den Rasen zu wässern, sind die frühen Morgenstunden.
ZIMMERMANN-GARTEN bewässert bevorzugt ab 5:00 Uhr.
Bei kühlen Temperaturen ist die Verdunstung ist gering.
Ebenso erleben wir morgens selten Wind, und weniger Abdrift des Gießwassers.

Der Boden soll bis zu einer Eindringtiefe von ca. 10cm bis 15cm gut bewässert werden.  
Generell sind drei Wassergaben je Woche geschickter als die tägliche Gabe.
Ausnahmesituationen sind allerdings Rasenneuanlagen und Hitzeperioden ab 32°C.


Beratung vor Ort
Rasen düngen
Den Rasen zu düngen ist eine Daueraufgabe.
  • Stickstoff, Phosphor, Kalium sind Haupt-Nährstoffe.
  • Eisen, Kalzium, Magnesium, Kupfer und einige andere Elemente sind für Gräser nur in Spuren nötig.

Jeder Nährstoff bewirkt eine bestimmte Reaktion.

  • Stickstoff (N) ist der wichtigste Nährstoff in der Rasen Versorgung und wesentlich am dichten und kräftigen Pflanzenwachstum beteiligt.
    Ohne genügende Versorgung mit Stickstoff kümmert der Rasen dahin und wird schwach.
  • Phosphor (P) ist der zweitwichtigste Nährstoff und wird besonders von jungen Rasenpflanzen benötigt, da er das Wurzelwachstum fördert.
    Das ist besonders bei der Rasenneuanlage wichtig.
  • Kalium (K) erhöht die Widerstandsfähigkeit der Gräser allgemein gegenüber Rasenkrankheiten und sorgt für eine Stabilisierung der Zellwände.
    Dadurch wird Rasen erst trittfest.

Das Zusammenspiel der Nährstoffe ist ein komplexes Thema.
Chemie und Biologie waren während der Schulzeit für die meisten schon eher Pflichtstunden.
Es würde den Rahmen sprengen, hier zu versuchen, den verpassten Chemieunterricht nachzuholen.

Vermeiden Sie als Laie unbedingt den Einsatz von Einzelnährstoff-Düngern.
Sie laufen sofort Gefahr, den Rasen zu überdüngen.
Nehmen Sie lieber einen Rasendünger mit längerer Vorratsdüngung, z.B. 3 Monate,
ohne Moosvernichter,
ohne Unkrautvernichter.

Der Konzentrationsausgleich bei salzigen Lösungen zwischen Pflanzenzelle und Pflanzenumgebung und der osmotische Druck im Wurzelgewebe sind für botanische Laien gerne zu übersehene Details.
Für ältere Landschaftsgärtner sind diese wesentlichen Dinge, Zusammenhänge und vor allem die Akzeptanz dieser Sachverhalte das tägliche Brot.

Beratung vor Ort
Rasen und Boden
Der Boden soll Wasser aufnehmen und speichern.
Der Boden muss jedoch auch überschüssiges Wasser ableiten können.
Es darf also keine Staunässe bestehen.
Für eine Rasenfläche ist ein zügiges Abtrocknen der grünen Grasteile, der Grashalme, sehr wichtig.
Stagnationsfeuchte kann pilzfördernd wirken.
Zum einen können ungünstige Bodenpilze dur die nasse Situation ihren Nährboden finden.
Andererseits sind direkte Pilzbefälle mit z.B. Rotspitzigkeit äußerst unerwünscht im Rasenbesatz.
Es muß bei der Rasenanlage auf eine praktikable Drainage der Fläche geachtet werden.
Steht eine mächtige Lehmschicht oder gar eine tonige Sperrschicht an, muß diese dauerhaft durchbrochen sein.
Meist gelingt dies nicht homogen auf der gesamten Fläche.
Eher ist man geneigt, auf der Fläche ein dichtes Graben-Netz anzuordnen, deren Gräben dann in ausgekleideten Bohrungslöchern münden.
Diese Bohrlöcher müssen eben ausgekleidet werden und nicht einfach mit Kies vefüllt werden.
Im Laufe der Zeit setzen sich die feinen angespülten Schluffe in den Kiesbahnen ab und verstopfen sie.
Gut geeignet sind Drainagerohre mit einer Ummantelung.

Ist die Sperrschicht weniger mächtig und durch frühere Verdichtungen durch ungeeignete Baumaschinen oder ungeeignete Verantwortliche verursacht,
können ein leichter Mini-Bagger und wenige Tonnen Sand bereits für Abhilfe sorgen.
Wie bei den meisten Arten der Bodenbearbeitung im Garten- und Landschaftsbau gilt auch hier:
  • ganz hinten anfangen
  • und dann rückwärts raus
Über die fertig bearbeitete Fläche darf der Bagger dann nicht erneut hin und her fahren.
Die neue Rasenfläche sollte eine Investition für die nächsten 20 Jahre sein.

Ein leichter Bagger kann ebenso sinnvoll eingesetzt werden bei starkem Unkrautbesatz des alten Rasen.
Ein Abschälen einer verunkrauteten Grasnarbe mit einem üblichen Sodenschneider erzeugt vielleicht weniger Abraum-Gewicht, läßt jedoch mehr Wurzelreste im Boden zurück.
Auch feine Unkrautsamen liegen nicht nur an der unmittelbaren Wiesenoberfläche, sondern bis in 10 cm Tiefe.
Es kann richtig sein, die vorhandene Grasnarbe und etwas Boden etwa 15 cm tief abzunehmen und einer Kompostierung zuzuführen.
Die dann freiliegende Erdschicht sollte nun gut wasserdurchlässig sein.
Sonst sind die zuvor erwähnten Drainagen anzuordnen.
Auf Sportplätzen installiert man zuweilen in diesem Neuaufbau der Tragschichten sogar Heizleitungen ein.
Da ahnt man den Stellenwert einer optimierten Rasenfläche bei einigen Bauherren.
Es ist auch eine Frage der Erlebnisgewohnheiten.
Die Kunden mit Wünschen nach einer sattgrünen "Golfplatz-Situation" verkehren eben in Rasen-Sportstätten und kennen die Vorzüge einer funktionierenden Rasenfläche.

Beratung vor Ort
Für eine optimal gemähte Rasenfläche Ihres Rasens empfiehlt ZIMMERMANN-GARTEN einen selbstfahrenden Mäher
Für eine optimal gemähte Rasenfläche Ihres Rasens empfiehlt ZIMMERMANN-GARTEN einen selbstfahrenden Mäher
Tipps zur optimalen Pflanzenhöhe
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